Eine Fotoreise nach Helgoland

von Thomas Schubert, 21.04.2018

Neun Mitglieder der FotoAG waren vom 22.03. bis zum 25.03.2018 auf Helgoland. Wieder im Haus “Lummenfels”, nur diesmal mit anderen Zielen. Nicht die Kegelrobben waren das bevorzugte Motiv, sondern die Basstölpel, Trottellummen, Dreizehenmöwen und Tordalke. Die Überfahrt mit der “MS Helgoland” war diesmal ruhig. An Bord wurde sogar kräftig zu Mittag gespeist. 

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Doch diesmal empfing uns die Insel mit dickem Nebel! Wir sahen unsere Fotochancen schwinden…

Gut, entsprechende Kleidung war eingeplant und vorhanden, einer der Teilnehmer war um sein Objektiv besorgt…, aber besser hätte man es nicht treffen können, denn gerade zu dem Zeitpunkt begann die Paarungs- und Brutsaison der Vögel. Und sie ließen uns sehr nah heran kommen!

So konnten dann tolle Fotos von den Basstölpeln gemacht werden. Auf Helgoland gibt es seit ca. 10 Jahren eine feste Brutkolonie dieser beeindruckenden Vögel; groß, wunderschön gezeichnet und beeindruckende Flugkünstler.

Neben den Basstölpeln gab es aber auch noch mehr zu sehen. Die Trottellummen drängten sich auf die Felsen, um ihre Brut vorzubereiten. Trottellummen bauen keine Nester! Ihre Eier haben eine besondere Form und können daher nicht von den Felsvorsprüngen rollen.

Dafür müssen dann später aber ihre Küken beim “Lummensprung”.

Dreizehenmöwen nisten ebenfalls in die Klippen von Helgoland. Im Vergleich zu anderen Möwenarten der nördlichen Breitengraden sind sie an ihren schwarzen Füßen zu erkennen, während die anderen Arten meist orange oder gelbe Füße haben. Es ist schwierig, sie zu identifizieren, da man im Flug ihre Füße nicht sieht. Sie sind die absoluten Flugkünstler zwischen den hohen Sandsteinklippen von Helgoland.

Ortswechsel! Am Tag vor der Abreise lies sich die Sonne für wenige Stunden blicken; Grund genug für einige Mitglieder der Fotogruppe zur Helgoländer Düne über zu setzen und auf Robbenschau zu gehen. Und tatsächlich: Nicht nur die Fotografen, auch die Kegelrobben wurden von der Sonne an den Stand gelockt. Hunderte Tiere lagen motivgerecht in Position, in die sich die Fotografen erst bringen mussten…

Natürlich haben wir die Insel nicht nur wegen der Tiere besucht. Es bleiben auch andere Eindrücke zurück. Hier einige Beispiele…

Helgoland ist immer eine Reise wert! Ob im Winter, wenn die Kegelrobben ihre Babys bekommen, ob im Frühjahr, wenn die Brutvögel heimkehren…

Es grüßen die Helgolandfahrer Karsten und Karsten, Thomas und Thomas, Marc und Marco, Bruno, Petra und Kim Robin!

© Text: Thomas Schuber

© Fotos: Karsten Höhne, Karsten Niehues, Marc Goedecke, Fam. Schubert

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2 Kommentare zu Eine Fotoreise nach Helgoland

  1. Eine Reise die lange in Erinnerung bleibt. Du hast alles auf den Punkt gebracht, mit dein Artikel. Mal schauen wo die nächste Fotoreise hinführt.
    Gruß Karsten

  2. Karsten Niehues sagt:

    Beim lesen des Artikels höre ich gleich wieder das laute Geschrei der vielen Vögel die die Felsen bevölkerten und diese Reise mal wieder unvergesslich machten. Da störte der Nebel gar nicht, eher im Gegenteil. Ließen sich doch so wieder wunderbare Eindrücke sammeln.

    Grüße
    Karsten

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