Ein Tag in der Lüneburger Heide

von Karsten Höhne, 08. Juni 2017

Die Weite der Heidelandschaft, alte knorrige Wacholderbäume und in den Morgenstunden das weiche Licht, das lässt das Herz eines  Landschaftsfotografen höher schlagen. Und so stellten wir uns die Lüneburger Heide vor.

© Marco Rost

Um 3:00 Uhr nachts starteten wir zu dritt mit Auto und Fahrrädern in Richtung Döhle bei Bispingen in der Heide. Wir erreichten unser Ziel kurz vor Sonnenaufgang um schon im ersten Morgenlicht zu fotografieren.

© Marco Rost

Vom kostenlosen Parkplatz in Döhle fuhren wir mit den Rädern in die Heide. Der sandige Weg führte und uns durch einen Kiefernwald, der  im frühen 19. Jahrhundert durch Kiefersamenanflug auf ehemaligen Sanddünen entstanden ist..

© Karsten Höhne

© Karsten Höhne

© Karsten Höhne

In der bizarren Landschaft mit vertrockneten Wacholderbüschen und Bäumen stand ein alter verfallender Schafstall.  Wacholder und Heidepflanzen sind das  Wahrzeichen der Lüneburger Heide. Wacholder ist zu jeder Jahreszeit sehenswert, besonders die alten Bäume die sehr langsam wachsen – etwa einen Meter in zehn Jahren –  und zum Teil schon über 500 Jahre alt sein können.

© Marco Rost

© Karsten Höhne

Unser Weg führte uns weiter bergauf zum mitten im Naturschutzgebiet liegenden Ort Wilsede, den man nur zu Fuß,  mit dem Fahrrad oder per Kutsche erreichen kann.

Schon in der Eiszeit wurde diese Landschaft geformt, und über Jahrhunderte entstand auch durch den Einfluss des Menschen Lebensraum für viele seltene Pflanzen- und Tierarten.

© Marco Rost

Die gerade ausgetriebenen  Heidschnucken sind bei der Beweidung der Heideflächen  wahrscheinlich die bekannteste Methode bei der Heidepflege. Die Schnucken verbeißen junge Bäume und verhindern damit, dass sich Birken- und Kiefernbäume auf den Heideflächen ausdehnen können.

© Karsten Niehues

Nach einer Stärkung fahren wir mit den Rädern weiter in den Hutewald der in der Nähe von Wilsede liegt.

Hutewälder sind Wälder, die als Waldweiden genutzt wurden. Das Nutzvieh wie Schweine und Rinder wurde in den Wald getrieben, wo es sich von Baumfrüchten, Wildobst, Pilzen, Wildkräutern sowie den Trieben und Knospen junger Bäume ernährt. Die Hutung ist eine sehr alte Landnutzungsform.

© Karsten Niehues

© Karsten Höhne

© Marco Rost

Die alte Eichenallee muss einfach nur bewundern und fotografieren.

© Marco Rost

© Karsten Höhne

Wir erreichten den Totengrund – ein Naturschauspiel zu allen Jahreszeiten.

Leider war das Licht heute für uns nicht so schön wie erhofft.

© Marco Rost

© Karsten Höhne

© Marco Rost

Von hier aus traten wir den Rückweg zum Parkplatz an.

© Marco Rost

Auf dem Weg fotografierten wir noch einen  alten Schafstall hinter einer riesigen, uralten  Eiche.

© Karsten Höhne

In der Ferne stand ein einsames Bienenhaus – kaum wahrnehmbar.

© Karsten Höhne

Gegen 15:30 Uhr erreichten wir unseren Ausgangspunkt und traten die Heimreise an.

 

 

 

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